Tauchferien Illes Medes

30.08.2014–06.09.2014

Ort: L'Estartit, Spanien

Die diesjährige Reise führte uns nach Spanien. Zum ersten Mal tauchten wir im Gebiet der Illes Medes.

Am Samstag morgen trafen wir uns pünktlich am Flughafen: 6 Rolli, 2 Begleiter, 6 Helfer. Zeit brauchten wir, um 28 Gepäckstücke einzuchecken. In Barcelona suchten wir dann den Bus („13“ und „30“ tönen schon sehr ähnlich auf Englisch mit einem spanischen Akzent) Nach einer Trolley Karambolage (letztendlich ohne Schaden) fanden wir ihn dann: ein schöner Bus mit Rollstuhllift. Eine zweistündige Fahrt und endlich waren wir am Meer, in L’Estartit. Von hier aus gelangten wir jeden Tag mit dem Boot zu den Inseln.

Am nächsten Morgen hieß es dann Richtung Tauchbasis, La Sirena. Check dive mit „La Sirena I“  - unser Tauchboot mit Lift für die ganze Woche. Die Crew bestand aus Hugo, der Kapitän, Alexis, der Tauchleiter (ein ursprünglicher Tessiner Zwinkernd ) und die Guides Raoul, Hugo Thomas, François – jeden Tag mit dabei! So schön! Kleine Anmerkung: können mit den „Habibis“ in Ägypten mithalten Lächelnd

Montag war dann „Action pur“ angesagt. Nach dem ersten Tauchgang entschied sich Henry, die Notaufnahme in Palamos entdecken zu wollen. Er durfte aber nicht lange bleiben und stieß wieder zu uns am gleichen Abend. Erleichtert waren wir dann alle.

In der Zwischenzeit wurde die Tramontana immer heftiger. Die Wellen waren so hoch, dass wir die Illes Medes nicht mehr erreichten und zu einem Tauchplatz an der Küste ausweichen mussten. Ich hasse Achterbahnen! ... Aber mein Magen blieb standfest, vielleicht war er ja auch ganz tief in meinen Socken. Andere entschieden sich doch noch, die Fische zu füttern.

Am Dienstag wurden die Tauchgänge leider wegen zu viel Strömung abgesagt. In L’Estartit gibt es aber zum Glück viele weitere Attraktionen: Sandstrand (mit Baderollstuhl), Kayakfahren, Shoppen, Fisch-Fußpflege oder einfach Hotelpool genießen. Und natürlich auch Pizza essen, Glace essen, Tapas essen. 

Am Mittwoch war Ruhetag und das ganze Programm wiederholte sich für einige und andere machten das Nachbardorf unsicher und fuhren zum Teil noch Kayak. 

Bis am Donnerstag hatte sich der Wind gelegt. Die Strömung war machbar und wir konnten zwei erfolgreiche Tauchgänge hinlegen: Riesige Zackenbarsche, hunderte von Barrakudas, Brassen jeder Art, Gorgonien, Schnecken, ... für jeden etwas, auch Zodiak fahren durften einige.

Freitag war dann schon der letzte Tauchgang dran. Was für ein Höhepunkt! Höhlen und Grotten tauchen, Zackenbarsche streicheln, .....

Es war eine super Woche!

Und eins habe ich in dieser Woche gelernt – das Leben im Rollstuhl ist doch nicht so schlimm, ganz speziell wenn man wie eine Prinzessin mit Bodyguards durch die Gassen chauffiert wird.  Zunge raus 

Im Namen der Rollis (Nicole, Sandra, Susan, T-Ache, Thomas B, Yves) bedanke ich mich bei allen Begleitern und Helfern für die Super Unterstützung (Clarissa, Julia, Nicole, Friibii, Henry, Iwan, Marius, Martin). Gerne wieder!

Susan

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